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Single Sided Sintering-Technologie

Die Lötverbindung zwischen Chip-Rückseiten und Substrat sind seit jeher potentielle Schwachstellen, insbesondere bei hoher Beanspruchung durch Lastwechsel. Bei der Single Sided Sintering-Technology werden diese Verbindungen durch eine gesinterte Silberschicht ersetzt, wodurch die Lastwechselfestigkeit von Leistungsmodulen um ein Vielfaches erhöht wird.

Höhere Betriebstemperaturen und höhere Lastwechselfestigkeit

Single Sided Sintering-Technologie

Semikron Danfoss gilt als Vorreiter beim Einsatz von Silbersintern in der Serienfertigung von Leistungshalbleitermodulen. Das 2007 eingeführte Verfahren der Single Sided Sintering-Technology nutzt erhöhte Temperaturen und hohen Druck, um ein Silbersinterpulver zu einer nahezu porenfreien Schicht zu verdichten. Diese Silberschicht besitzt eine Schmelztemperatur, die etwa viermal höher liegt als die von herkömmlichem Zinn-Silber-Lot.

Damit liegt der Schmelzpunkt der Silberschicht erheblich über der Betriebstemperatur der Chips. Thermomechanische Belastungen und in der Folge Verformungen in der Verbindungsschicht werden erheblich reduziert.

Zudem ist die Silberschicht rund 70 % dünner als herkömmliche Lötverbindungen, was den thermischen Widerstand zwischen Chip und Kühlkörper deutlich verringert.

Single Sided Sintering-Technologie im Überblick

Vorteile

  • Hohe Lastwechselfestigkeit
  • Hohe Chip-Betriebstemperatur
  • Geringer thermischer Widerstand

Produkte

  • SKiM 93
  • SKiiP 4/7 IPM
  • SEMITRANS 20
  • MiniSKiiP