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Bond Buffer

Bond Buffer stellt einen Durchbruch in der bisherigen, auf Aluminium basierenden Bond- und Verbindungstechnologie dar. Die Kombination aus Kupferschicht, Sintertechnologie und Kupferbonddrähten läutet mit der Bond Buffer-Technologie eine neue Ära in der Gehäusetechnik von Leistungsmodulen ein.

Grenzen überwinden

Bond Buffer

Um die Einschränkungen konventioneller Modultechnologien zu überwinden, wurde eine neue Bond- und Verbindungstechnologie für Leistungsmodule entwickelt. Dabei wird die klassische Lötverbindung zwischen DCB-Substrat und Halbleiter durch eine gesinterte Verbindung ersetzt. Zusätzlich wird eine Kupferplatte auf die Oberseite der Halbleiter-Metallisierung gesintert, und die herkömmlichen Aluminiumbonddrähte werden durch Kupferbonddrähte ersetzt.

Die Kombination dieser Verbesserungen – die gesinterte Verbindung zwischen Halbleiter und DCB-Substrat auf der Unterseite sowie der gesinterte Kupfer-Bond Buffer auf der Oberseite als Übergang zu den Kupferbonddrähten – wird als Bond Buffer-Technologie bezeichnet.

Eine dünne Kupferfolie (Bond Buffer), die auf die Oberseite der Halbleiteroberseite gesintert wird, erhöht die Wärmekapazität. Diese Schicht sorgt für eine gleichmäßige Stromverteilung (z. B. bei Kurzschlussbedingungen) und eine verbesserte Wärmeableitung.

Kupferbonddrähte ersetzen Aluminiumdrähte und bieten eine höhere Stromtragfähigkeit sowie eine bessere Wärmeleitung und -verteilung. Diese universelle Deckschicht ist sowohl in kundenspezifischen Designs als auch in Plattformprodukten wie dem DCM1000 erhältlich.

Bond Buffer-Technologie auf einen Blick

Vorteile

  • Reduziert die Halbleiterfläche für kosteneffizientere Lösungen
  • Erhöht Leistungsdichte und thermische Robustheit
  • Verlängert Lebensdauer und verbessert Zuverlässigkeit
  • Chip-Unabhängigkeit

Produkte

  • DCM